Die IWC Spitfire Automatic hat einiges von der Nachfolge der Mark-Serie
Im Jahr 2019 stand die Fliegeruhr-Kollektion von IWC erneut im Mittelpunkt des Jahres. Wenn die Fliegeruhren in den Vorjahren die Hauptrolle spielten, war dies meist auch der Moment, in dem die klassische Fliegeruhr der Marke – die Mark-Serie – erneuert wurde. Doch in diesem Jahr gab es eine Besonderheit: Die Marke legte den Schwerpunkt stattdessen auf die Spitfire-Kollektion (was mit ihrem im August startenden Projekt „Silver Spitfire – The Longest Flight“ zusammenhängt). Die bisherige Mark-Serie wurde stattdessen der Unterkategorie „Classic“ zugeteilt, und überraschenderweise präsentierte IWC diesmal keine Mark 19. Wer jedoch darauf gehofft hatte, eine Mark der neuen Generation zu ergattern, muss nicht allzu enttäuscht sein, denn die Spitfire-Kollektion fühlte sich 2019 rundum komplett an. Selbst ohne eine nominelle Nachfolgeregelung durch eine Mark 19 dient das Basismodell der Spitfire mit Edelstahlgehäuse und drei Zeigern wie die IW326801 als hervorragende Alternative für alle, die eine Mark-Fliegeruhr suchen.(omega speedmaster imitate)

Als Hommage an die legendäre IWC-Fliegeruhr Mark 11 bewahrt die Spitfire IW326801 im Wesentlichen den Geist und die Essenz des historischen Fliegeruhr-Designs, während sie gleichzeitig einige moderne Elemente einbindet und so die Vorzüge von Vergangenheit und Gegenwart vereint.
Merkmal 1: Die Mark 11 als Designvorbild
Warum kann die IW326801 als Ersatz für die Mark dienen? Weil die Spitfire-Kollektion im Jahr 2019 stilistisch angepasst wurde und einen noch stärkeren Retro-Look betont. IWC nahm direkt die Ende der 1940er-Jahre produzierte Mark 11 – den am längsten verkauften und beliebtesten Klassiker der Serie – als kreativen Prototypen für diese Spitfire-Linie. Tatsächlich brachte die Mark 18 im Jahr 2017 eine sogenannte „Tribute to Mark XI“-Version heraus, und stellt man diese neben die IW326801, fühlt sich einiges vertraut an. Während jene Hommage der Mark 18 jedoch eher einer reinen Replik glich, verbindet die diesjährige Spitfire historische Designmerkmale mit modernen Elementen, wodurch eine Mischung aus Vertrautheit und Frische entsteht.
Merkmal 2: Unterschiede zwischen der IW326801 und der Mark 18 Tribute-Version
Im Vergleich zur Mark 18 besitzt die IW326801 einen kleineren Gehäusedurchmesser von nur 39 mm, was dem Vintage-Stil weitaus gerechter wird. Auch wenn sich die Gehäuseform kaum von der Replik der Mark 18 unterscheidet, fallen die Details auf dem Zifferblatt deutlicher ins Auge. Bei der IW326801 bleibt ein kleiner Abstand zwischen der Minuterie und dem Zifferblattrand, während die Minuterie bei der Mark 18 viel dichter am Rand sitzt. Zudem orientieren sich die Zeiger und das Dreieckssymbol mit den zwei Punkten bei 12 Uhr stärker an den modernen Mark-Modellen (während die originale Mark 11 und die Mark 18 Hommage noch kein solches Dreieck mit Punkten aufwiesen und andere Zeigerformen nutzten). Die rechteckigen Leuchtindizes bei 3, 6, 9 und 12 Uhr sind bei der IW326801 kürzer gehalten, und auf der Sechs-Uhr-Position prangt der rote Schriftzug „SPITFIRE“. Anhand dieser Details lassen sich die beiden Uhrengenerationen, die beide von der Mark 11 inspiriert wurden, klar voneinander unterscheiden.
Merkmal 3: Einführung des Manufakturkalibers der 32000er-Familie in der Spitfire-Kollektion
Die Spitfire-Linie teilte 2019 einige gemeinsame Merkmale wie grüne Textilarmbänder, Bronzegehäuse, grüne Zifferblätter, schwarze Zifferblätter oder braune Kalbslederarmbänder. Grundsätzlich wurden Bronzegehäuse mit grünen Zifferblättern und Lederarmbändern kombiniert, während Edelstahlgehäuse mit schwarzen Zifferblättern und grünen Textilbändern (NATO-Bändern) daherkamen – obgleich einige Ausführungen wie die IW326801 (bzw. Varianten mit Leder) diesem Schema leicht variierten. Die IW326801 setzt konsequent auf Edelstahl, ein schwarzes Zifferblatt und ein grünes Textilarmband. Auch wenn sie nicht aus dem aktuell so angesagten Bronze gefertigt ist, (copy omega)versprüht sie in Kombination mit dem NATO-Band ein starkes Vintage-Flair. Hinsichtlich des Uhrwerks bricht sie zudem mit der Tradition der Mark-Serie, die meist mit den Kalibern 30110 oder 35111 ausgestattet war: Erstmals kommt in dieser Drei-Zeiger-Spitfire ein Automatikwerk der neuen 32000er-Familie zum Einsatz. Im Vergleich zu den älteren Kalibern wurde die Gangreserve spürbar auf 72 Stunden erhöht, was die Alltagstauglichkeit und den praktischen Nutzen deutlich steigert.
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